"Ich mach Schluss, mich vermisst ja doch keiner!" - Suizidalität von Jugendlichen als Symptom der depressiven Störung

Autor: Brunner, Sandy

Verleger: GRIN Verlag

Genre: Hardcover/Sozialpädagogik

ISBN: 3638705161

EAN/ISBN-13: 9783638705165

Sprache: ger

Veröffentlichung: August 2007


 
 
Klappentext zu "Ich mach Schluss, mich vermisst ja doch keiner!" - Suizidalität von Jugendlichen als Symptom der depressiven Störung
Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Fachhochschule Jena, 69 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Suizid gehört zu den häufigsten Todesursachen im Jugendalter. In Deutschland sterben jährlich laut Fatke (1986) ca. 70 Jugendliche im Alter von 10-15 Jahren durch Selbsttötung. Von den 16 bis 20 -jährigen sterben jährlich ca. 600. (vgl. Fatke, 1986, S. 207; in Bründel, 1993, S.27) Die häufigsten Suizide im Jugendalter finden zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr statt. (vgl. Lubrich, 1985, S.5; in Bründel, S.27) Neben Unfällen und Erkrankungen, gehört der Suizid bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu den drei häufigsten Todesursachen. Statistiken weisen aber eine hohe Dunkelziffer, auf weil viele Suizide als Unfall inszeniert werden und die Suizidversuche nicht in die Statistik mit einfließen. (vgl. Zumpe,1959; Haehling von Lanzenauer, 1971; in Bründel, 1993, S.27) Es wird davon ausgegangen, dass die Zahl der Suizidversuche um etwa das Zehnfache höher liegt, als die vollendeten Suizide. (vgl. Lungersausen, 1966; Ringel, 1969, S.22; in Bründel, 1993, S.27) Nach dem statistischen Bundesamt (1990) stehen sog. "harte" Methoden wie Erdrosseln oder Ersticken bzw. gefolgt vom Sprung aus der Höhe zahlenmäßig an der Spitze, wenn es um den vollendeten Suizid geht. (vgl. Statistisches Bundesamt, 1990; in Knapp, 1995, S.27 und Wunderlich, 2004, S.12) Bei den Suizidversuchen dominiert die Vergiftung mit Medikamenten und illegalen Drogen. (vgl. Wunderlich, 2004, S.12) Ab dem frühen Jugendalter überwiegen die Mädchen hinsichtlich eines Suizidversuchs gegenüber den Jungen in einem Verhältnis von 3:1 bis 9:1. (vgl. Nevermann/Reicher, 2001, S.79) Warum aber, nehmen sich manche Jugendliche das Leben? Was geht in ihnen vor? Welche psychische Entwicklung durchlaufen sie, bis sie keinen Mut mehr zum Leben haben? Anhand welcher Signale kann man suizidgefährdete Jugendliche erkennen? Welche Rolle spielen Familie und Schule und wie kann man dem Suizidverhalten vorbeugen bzw. welche Institutionen beraten und helfen weiter?

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