Andreas Fickers erhielt für diese Studie einen Friedrich-Wilhelm-Preis der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen 2006."/>

"Politique de la grandeur" versus "Made in Germany"

Autor: Fickers, Andreas

Verleger: Oldenbourg Wissensch.Vlg

Genre: Hardcover/Technik allgemein

ISBN: 3486581783

EAN/ISBN-13: 9783486581782

Sprache: ger

Veröffentlichung: Februar 2007


 
 
Klappentext zu "Politique de la grandeur" versus "Made in Germany"
Am Beispiel der gescheiterten Bemühungen, in Europa einen einheitlichen Farbfernsehstandard auszuhandeln, thematisiert diese interdisziplinär angelegte Studie die Komplexität internationaler Standardisierungsprozesse. Gleichzeitig leistet sie einen innovativen Beitrag zu einer politischen Kulturgeschichte der Technik. Technik wird als historisch gewachsene, sozial konstruierte und symbolisch aufgeladene Kulturleistung verstanden. Der historische Vergleich zwischen den beiden Hauptakteuren der Farbfernsehkontroverse Mitte der sechziger Jahre bietet einen erfrischenden Blick auf die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen im Kontext europäischer Technikentwicklung.
Andreas Fickers erhielt für diese Studie einen Friedrich-Wilhelm-Preis der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen 2006.

Beschreibung
Am Beispiel der gescheiterten Bemühungen, in Europa einen einheitlichen Farbfernsehstandard auszuhandeln, thematisiert diese interdisziplinär angelegte Studie die Komplexität internationaler Standardisierungsprozesse. Gleichzeitig leistet sie einen innovativen Beitrag zu einer politischen Kulturgeschichte der Technik. Technik wird als historisch gewachsene, sozial konstruierte und symbolisch aufgeladene Kulturleistung verstanden. Der historische Vergleich zwischen den beiden Hauptakteuren der Farbfernsehkontroverse Mitte der sechziger Jahre bietet einen erfrischenden Blick auf die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen im Kontext europäischer Technikentwicklung.

Über den Autor: Fickers Andreas (Autor)
Andreas Fickers, Jahrgang 1971, ist Associate Professor Comparative Media History an der Universität Maastricht

Kritik
Dieses Buch "sei HistorikerInnen jeglicher Provenienz dringlich empfohlen, und es sollte - nicht zuletzt auch dank seiner didaktischen Qualitäten - in keinem akademischen Lektüreplan fehlen." Oskar Blumtritt in: Technikgeschichte 74 (2007), Heft 4
"Ein Standardwerk der Fernsehgeschichte." Markus Speidel in: Rundfunk und Geschichte 3-4/2007
"Dem Buch sind viele Leser zu wünschen. (...) Alles in allem hat Andreas Fickers seinen Anspruch, eine politische Kulturgeschichte der Technik vorzulegen, eindrucksvoll erfüllt. Im Grunde bietet die Studie aber noch mehr. Ausgehend von technik-, industrie- und wirtschaftshistorischen Überlegungen liefert das Buch am Ende maßgebliche Bausteine für eine breiter angelegte deutsch-französische Zeitgeschichte, die weit über sektorale Aspekte hinausreicht."
Dietmar Hüser in sehepunkte 8 (2008) Nr. 4
"Allemal einen Meilenstein bildet das Buch für die deutsch-französische Fernseh-und Mediengeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.", "Dem Buch sind viele Leser zu wünschen. Es bietet einen hohen Neuigkeitswert im Detail, aber auch viele prinzipielle Einsichten über den historiographisch weiterhin unterschätzten Stellenwert populärkultureller Produkte und Ausdrucksformen. Klar srtrukturiert, plausibel argumentiert, durchweg das Wesentliche im Blick, geht der rote Faden und die deutsch-französische Vergleichsprämisse zu keinem Zeitpunkt verloren." Dietmar Hüser, sehepunkte 8/ 2008, Nr. 4

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